Der Lottehof

Der Lottehof - Lottestraße 8 – 10

Seit 1285 besteht diese Niederlassung der Deutschordensritter zur Verwaltung ihrer umliegenden Güter. Im Hauptgebäude wurden durchreisende Ritter beherbergt; heute befindet sich in seinen Räumen das Stadtmuseum. An der Stelle der schattigen Sitzplätze unter den Kastanien befand sich 1772 ein kleiner Hausgarten. Die ehemalige Zehntscheune, erbaut 1530, wurde 1944 durch Bomben zerstört. Hier lagerten Naturalabgaben, vorrangig Getreide.

Nach dem Wiederaufbau wurde hier ab 1976 ein kleines Industriemuseum eingerichtet. Im ehemaligen Verwalterhaus wurde 1753 Charlotte Buff geboren: Sie war die zweitälteste von 16 Kindern, von denen jedoch nur noch 12 lebten, als Goethe am 9. Juni 1772 Hof und Haus betrat. Da die Mutter gestorben war, kümmerte sich Charlotte vorrangig um ihre Geschwister und den Haushalt. Eine freundschaftliche Neigung verband sie seit dem Sommer 1772 mit Goethe.

1863 wurde im 1. Stock ein „Lottezimmer“ eröffnet; seit 1922 erinnert das Lottehaus an die Begegnung der jungen Wetzlarerin mit Goethe, deren Name durch Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ weltbekannt wurde. In einem restaurierten Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert ist das Viseum untergebracht. Regionale Firmen stellen dort ihre Entwicklungen aus und laden zum Ausprobieren ein.

 

Quelle: „Tourist-Information Stadt Wetzlar, Wetzlarer Festspiele“

 
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